Kabinettkäfer – Anthrenus spec. Schädlinge

Kennzeichen und Allgemeines

Zur Gruppe der Kabinettkäfer und Blütenkäfer zählen einige Arten, die sich sehr ähnlich sind. Dazu gehören der Teppichkäfer (Anthreus scrophulariae), der Museumskäfer (Anthreus museorum) oder der Wollkrautblütenkäfer (Anthreus verbasci). Die Körper der Kabinettkäfer sind in Abhängigkeit zur Art zwischen 1,7 bis 4,5mm lang und oval geformt. Farblich sind die Käfer lebhaft braunschwarz gehalten und auf den Flügeln mit ungleichmäßig verteilten weißen Flecken versehen. Beim Teppichkäfer sind zusätzlich noch rote Bereiche an der Flügelmittelnaht zu erkennen.

Die bis zu 5mm langen Larven der Kabinettkäfer sind gelbbraun gefärbt. Sie sind mit Kränzen dichter hellbrauner Haare und Pfeilhaarbüscheln besetzt. Die Pfeilhaare enthalten Gifte, die bei sensiblen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können.

Fortpflanzung


Die Weibchen der Kabinettkäfer legen zwischen 10 und 20 Eier in dunkle Spalten ab. Schon wenige Tage später schlüpfen die Larven. Zur Verpuppung suchen die Larven häufig die Zimmerdecke auf. Wenn die Käfer später schlüpfen, machen sie sich stets auf den Weg ins Helle (Fenster), um nach draußen zu gelangen. Im Freien leben die Kabinettkäfer bis zur Geschlechtsreife, wobei sie an Blüten fressen (oft weiße Doldenblütler – bspw. Kerbel). Anschließend begeben sie sich zur Begattung und Eiablage wieder in dunkle Verstecke.

Die Entwicklungszeit der Kabinettkäfer beläuft sich auf ungefähr ein Jahr.

Kabinettkäfer-Weibchen sind allerdings im Gegensatz zu anderen Käferarten auch ohne den vorgestellten „Reifefraß“ in der Natur, in der Lage wieder Eier zu legen, was zu einem Massenbefall führen kann.

Befall

Kabinettkäfer leben bevorzugt an Pelz- und Wollwaren. Ihre Larven ernähren sich von tierischen Produkten wie Federn, Pelze, Wolle, trockene Fleischwaren und tote Insekten.

Schadwirkung

Durch Kabinettkäfer bzw. durch die Larven des Kabinettkäfers können Woll- und Pelzwaren, Teppiche, Daunenkissen, Federkissen und Insektensammlungen vollständig zerstört werden.

Außerdem können die abgebrochenen Haare der Kabinettkäfer-Larven im Hausstaub Auslöser für Allergien sein.

Insekten
Ameisen
Pharaoameise
Rossameise
Fliegen
Schwarzgraue Wegameise
Fleischfliege
Große Stubenfliege
Kleine Stubenfliege
Schmeißfliege
Taufliege
Flöhe
Gemeine Bettwanze
Heimchen
Hummeln
Käfer
Amerikanischer Reismehlkäfer
Asiatischer Marienkäfer
Berlinkäfer
Brotkäfer
Gemeiner Speckkäfer
Getreideplattkäfer
Kabinettkäfer
Khaprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Mehlkäfer
Messingkäfer
Pelzkäfer
Reiskäfer
Rotbrauner Reismehlkäfer
Tabakkäfer
Kellerassel
Motten
Dörrobstmotte
Eichen-Prozessionsspinner
Kakaomotte
Kleidermotte
Kornmotte
Mehlmotte
Pelzmotte
Schaben
Amerikanische Schabe
Braunbandschabe
Deutsche Schabe
Orientalische Schabe
Waldschabe
Silberfischchen
Staubläuse
Wespen
Deutsche Wespe
Hornisse
Zecken
Holzbock
Hundezecke
Taubenzecke
Marder
Steinmarder
Maulwurf
Schadnager
Mäuse
Hausmaus
Ratten
Hausratte
Wanderratte
Wühlmäuse
Feldmaus
Gemeine Schermaus
Spitzmaus
Tauben
Haustaube
Ringeltaube
Türkentaube