Hummeln - Bombus Schädlinge

Kennzeichen und Allgemeines

Hummeln gehören zu den Hautflüglern und haben einen Giftstachel. Das Gift der Hummel hinterlässt einen sehr starken Schmerz an der Einstichstelle. Sie sind allerdings kaum aggressiv und stechen den Menschen nur in der äußersten Not.

Es gibt eine Reihe von Arten bei den Hummeln:

Steinhummel – Bombus lapidarius
Steinhummel - Hummeln
Die Steinhummel ist hauptsächlich schwarz und am Hinterleib rotbraun behaart. Männliche Steinhummeln tragen eine gelbe Binde auf der Brust.

Im Frühjahr legen die Steinhummel-Weibchen unterirdische Nester an. Dazu kriechen sie beispielsweise unter Steinhaufen. Manchmal wählen sie auch Holzbeton-Nistkästen zur Gründung ihres kleinen Staates aus.

Erdhummel – Bombus terrestris
Hummeln: Erdhummel
Die Erdhummel ist eine große Hummel. Ihr Thorax ist schwarz und vorne kräftig safrangelb gefärbt. Am Hinterleib ist ebenfalls eine gelbe Binde erkennbar. Das Abdomen-Ende ist weiß. Es gibt andere Hummelarten, wo das Gelb blasser ausfällt, das Weiß am Ende fehlt (Wiesenhummel) oder die Unterseite auch gelb gefärbt ist mit der (Gartenhummel), die mit der Erdhummel verwechselt werden können.

Das Nest der Erdhummel wird meist in Erdhöhlen an Wiesen und Feldern angelegt. Dazu nutzen diese Hummeln auch verlassene Mäuselöcher. Zum Nestbau werden Pflanzenfasern und Moos verwendet.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung läuft bei allen Arten von Hummeln ähnlich ab. Zunächst schlüpfen im Sommer die Weibchen und Arbeiterinnen. Im Spätsommer schlüpfen dann auch die Männchen, die sich anschließend mit den Weibchen paaren. Lediglich die befruchteten Königinnen überwintern und gründen im folgenden Frühling einen neuen Hummelstaat, der aus etwa 100 bis 200 Arbeiterinnen besteht.

Schadwirkung


Von den Hummeln geht keine Schadwirkung für den Menschen aus. Sie halten sich in der Regel fern und werden auch nicht von Lebensmitteln angelockt.

Hinweis


Immer mehr Hummeln und auch Bienen fallen fremdländischen Pflanzen zum Opfer. So enthalten Nektar und Pollen von Linden wie die Tilia tomentosa Stoffe, die für Bienen und Hummeln giftig sind und vielerorts schon zu einem Hummelsterben bzw. Bienensterben geführt haben.

Insekten
Ameisen
Pharaoameise
Rossameise
Fliegen
Schwarzgraue Wegameise
Fleischfliege
Große Stubenfliege
Kleine Stubenfliege
Schmeißfliege
Taufliege
Flöhe
Gemeine Bettwanze
Heimchen
Hummeln
Käfer
Amerikanischer Reismehlkäfer
Asiatischer Marienkäfer
Berlinkäfer
Brotkäfer
Gemeiner Speckkäfer
Getreideplattkäfer
Kabinettkäfer
Khaprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Mehlkäfer
Messingkäfer
Pelzkäfer
Reiskäfer
Rotbrauner Reismehlkäfer
Tabakkäfer
Kellerassel
Motten
Dörrobstmotte
Eichen-Prozessionsspinner
Kakaomotte
Kleidermotte
Kornmotte
Mehlmotte
Pelzmotte
Schaben
Amerikanische Schabe
Braunbandschabe
Deutsche Schabe
Orientalische Schabe
Waldschabe
Silberfischchen
Staubläuse
Wespen
Deutsche Wespe
Hornisse
Zecken
Holzbock
Hundezecke
Taubenzecke
Marder
Steinmarder
Maulwurf
Schadnager
Mäuse
Hausmaus
Ratten
Hausratte
Wanderratte
Wühlmäuse
Feldmaus
Gemeine Schermaus
Spitzmaus
Tauben
Haustaube
Ringeltaube
Türkentaube