| Fleischfliege – Sarcophaga carnaria |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Die Fleischfliege (auch: Graue Fleischfliege) sieht optisch der Großen Stubenfliege ähnlich, ist jedoch dunkler, am Thorax mit dunkelgrauen Längsstreifen versehen und trägt deutlich erkennbare helle Flecken auf dem Körper. Sie haben eine Länge von etwa 13 bis 18mm. Ihre Augen sind rot gefärbt.
Fleischfliegen halten sich vor allem an faulendem Fleisch und Dung auf, wo sie flüssige Stoffe zu sich nehmen.
Fortpflanzung
Die Larven der Fleischfliege entwickeln sich schon im Körper der weiblichen Fliege, die diese dann auf die Nahrung (bevorzugt Aas, Kot, Fleisch) ablegt. Die Larven (Maden) schlüpfen unmittelbar nach der Ablage. Auf dem Nährsubstrat verflüssigen die Larven die Stoffe, die sie umgeben, durch Fermentabgabe (Enzyme) und saugen sie dann auf. Die Verpuppung der Fleischfliegen-Larven erfolgt im Boden.
Wenn die Fleischfliege später schlüpft, gelangt sie mithilfe einer Stirnblase, die sie als Bohrer benutzt an die Oberfläche. Die Stirnblase verschwindet hinterher.
Befall
Fleischfliegen kommen das ganze Jahr vor und leben fast immer in der Nähe menschlicher Behausungen. Sie gelangen oft in die Wohnung.
Schadwirkung
Die Fleischfliege beläuft dauernd allerlei unappetitliche Stoffe, was dazu führt, dass die Fliegen mit vielen Bakterien behaftet sind. Wenn sie anschließend auf Nahrungsmittel herumkriechen, verbreiten sie die Krankheitskeime.
Zudem kann es zu einem Befall lebender Organismen mit den Fliegenlarven (Maden) kommen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Myiasis oder Madenfraß. |
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