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Pestizide

Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Insekten, Anthropoden,
Schadnager und Schadvögel

Als Pestizide werden chemische Mittel zur Bekämpfung schädlicher Organismen, die die Nahrung des Menschen – direkt oder indirekt – sowie andere Lebensgüter angreifen oder Krankheiten durch Übertragung oder durch Biss oder Stich verursachen. Die Anwendung vieler Pestizide kann sich auch auf den Menschen und seine Umwelt auswirken, deshalb ist genaue Kenntnis über die Gefahren und Risiken sowie die sachgerechte Anwendung des jeweiligen Pestzids erforderlich.

Im Handel sind einige Pestizidprodukte frei käuflich, so dass die enthaltenen Wirkstoffe (Gifte) für den Laien erstmal harmlos und ungefährlich für die eigene Gesundheit und das eigene Wohl erscheinen. Dennoch sollte nicht fahrlässig mit diesen Pestiziden umgegangen werden. Generell sollten die Anwendungshinweise insbesondere die Anwendungseinschränkungen genau gelesen, ernst genommen und entsprechend umgesetzt werden. Zusätzlich muss beachtet werden, dass vor allem die als Insektengift beispielsweise in Form von Sprays oder Strips angebotenen künstlichen Pyrethoide als Langzeitgifte konzipiert sind und eine Wirkungsdauer von mehreren Monaten gegeben ist. Bei empfindlichen Personen kann es dadurch zu massiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden kommen.

Bei den Pestiziden kann nach folgenden Gruppen unterschieden werden:

Außerdem gibt es noch die Gruppe der Repellentien. Ein Repellent (auch Repellens, Repulsivstoff oder Vergrämungsmittel) ist ein
Wirkstoff, der für eine Vertreibung sorgt und den jeweiligen Schädling nicht tötet. Auch im Bereich der physikalischen und
biotechnischen Bekämpfungsmittel gibt es so genannte Repeller mit einer abwehrenden Wirkung.