| Integrierte Schädlingsbekämpfung |
|
Weitere Infos |
 Die herkömmliche Schädlingsbekämpfung setzt auf physikalische, chemische und biologische Mittel und Methoden, die mehr oder weniger unabhängig voneinander zum Einsatz kommen. In der Integrierten Schädlingsbekämpfung hingegen werden Mittel und Methoden kombiniert und individuell auf das jeweilige Objekt und den konkreten Befall unter gleichzeitiger Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte abgestimmt.
In der Integrierten Schädlingsbekämpfung macht man sich das Wissen um den Schädling, seine Lebensweise und Umweltbedingungen zu nutze und setzt optimale Schädlingsbekämpfungsmethoden ein. Ein unakzeptabler Schädlingsbefall soll auf wirtschaftliche Art und unter geringster Gefährdung für Mensch und Umwelt vermieden, eingegrenzt und wenn erforderlich, bekämpft werden. Statt Integrierte Schädlingsbekämpfung wird häufig auch der internationale Ausdruck Integrated Pest Management - kurz: IPM verwendet.
Ausgangspunkt der Integrierten Schädlingsbekämpfung ist stets eine wohl überlegte Prophylaxe und beim Vorkommen von Schädlingen eine korrekte Ermittlung des Befalls. Dabei spielt neben der genauen Bestimmung des Schädlings dessen biologische Lebensweise und Verhaltensweise eine wichtige Rolle. Dieses Wissen bildet die Grundlage für die Auswahl der besten Bekämpfungsmethode unter allen Umständen, die zu berücksichtigen sind. Damit kommen lediglich die Methoden zum Einsatz, die für diesen Fall das niedrigste Risiko für Mensch, Nutztier und Umwelt bedeuten.
Mehr über die einzelnen Säulen der Integrierten Schädlingsbekämpfung:
|
|
Erfahren Sie jetzt mehr über die Geschichte der Schädlingsbekämpfung. Hintergründe zu den Prozessen der Integrierten Schädlingsbekämpfung.
 |