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Gefahrenanalyse durch die JARKOW Schädlingsbekämpfung

Zur Schädlingsvermeidung und -bekämpfung erstellen wir umfassende Gefahrenanalysen, die Ihre angewendeten Standards sowie die für Sie gültigen rechtlichen Richtlinien erfüllen.

Gern erstellen wir Ihnen eine individuelle Gefahrenanalyse unter Berücksichtigung der für Ihre Branche geltenden Richtlinien und Standards.

 

Wir setzen auf FMEA.

Damit Sie sich auf unsere Gefahrenanalyse verlassen können.

Die FMEA, Failure Mode and Effects Analysis, hat ihren Ursprung in den USA, wo sie in den 1960er Jahren im Bereich der Raumfahrt (Apollo-Programm) eingesetzt wurde. Die Methode ermöglicht eine Analyse potentieller Gefahren durch die Lokalisierung des Gefahrenortes, der Bestimmung der Gefahrenart, der Beschreibung der Gefahrenfolge sowie anschließender Ermittlung der Gefahrenursache. Dabei lassen sich teilweise schon aufgrund einer erkannten Gefahrenursache direkte Hinweise auf mögliche Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung ableiten.

Die Basis für die Risikobeurteilung bilden Kennzahlen, die für die Bedeutung der Gefahrenfolge, für die Auftretenswahrscheinlichkeit der Gefahrenursache und für die Entdeckungswahrscheinlichkeit der Gefahr, ihrer Ursache oder ggf. auch ihrer Folge vergeben werden. Die Kennzahlen werden von uns festgelegt und nach Bewertungskriterien vergeben.

Durch Multiplikation der einzelnen Kennzahlen werden Gefahrenklassen bzw. Risikostufen ermittelt, die wiederum Aufschluss über die Notwendigkeit sowie den Umfang von Kontrollmaßnahmen geben.

 

Diese Standards erfüllen wir:

IFS International Featured Standard Food – HACCP

Gemäß IFS Standard erfolgt eine Unterscheidung nach Situationen, die eine Risikobetrachtung / HACCP erfordern und nach Situationen, in denen es ausreicht, die mögliche Gefahr zu erkennen, zu beschreiben und zu beherrschen, wobei dieses jedoch nicht bedeutet, dass dabei keinerlei Maßnahmen erforderlich sind.

HACCP

Gemäß HACCP besteht eine Verpflichtung zur kontinuierlichen Überwachung der Gefahr, wobei die Überwachung dokumentiert werden muss. Eine alleinige Beherrschung der Gefahr ist bei HACCP nicht ausreichend.

BRC Global Standard for Food Safety

Auch beim BRC Standard bildet die Durchführung einer produkt- und prozessspezifischen Gefahrenanalyse in Anlehnung an das HACCP-Konzept einen der Hauptschwerpunkte.

Der Unterschied zwischen Gefahren und Risiken

Die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 enthält Definitionen zu den Begrifflichkeiten, die für die Gefahrenanalyse relevant sind und bildet damit die Basis für ihre sachgerechte und standardkonforme Durchführung:

1. Gefahr

Als Gefahr wird in der Verordnung “ein biologisches, chemisches oder physikalisches Agens” (eine wirkende Substanz) definiert, “das in einem Lebensmittel oder Futtermittel oder einem Zustand eines Lebensmittels oder Futtermittels eine Gesundheitsbeeinträchtigung verursachen kann”.

2. Risiko

Gemäß der Verordnung handelt es sich bei einem Risiko um “eine Funktion der Wahrscheinlichkeit einer die Gesundheit beeinträchtigenden Wirkung und der Schwere dieser Wirkung als Folge der Realisierung einer Gefahr”.

3. Risikoanalyse

Die Risikoanalyse ist gemäß der Verordnung ein “Prozess”, der sich “aus den drei miteinander verbundenen Einzelschritten Risikobewertung, Risikomanagement und Risikokommunikation” zusammensetzt.

4. Risikobewertung

Die Risikobwertung wird von der Verordnung als “wissenschaftlich untermauerter Vorgang” definiert, der sich in die “vier Stufen Gefahrenidentifizierung, Gefahrenbeschreibung, Expositionsabschätzung und Risikobeschreibung” gliedert.

5. Risikomanagement

Das Risikomanagement ist laut Verordnung ein “Prozess”, der von “der Risikobewertung zu unterscheiden” ist und in dem es um, “die Abwägung strategischer Alternativen in Konsultation mit den Beteiligten unter Berücksichtigung der Risikobewertung und anderer berücksichtigenswerter Faktoren und gegebenenfalls der Wahl geeigneter Präventitions- und Kontrollmöglichkeiten” geht.

6. Risikokommunikation

Als Risikokommunikation wird in der Verordnung der “interaktive Austausch von Informationen und Meinungen über Gefahren und Risiken, risikobezogene Faktoren und Risikowahrnehmung zwischen Risikobewertern, Risikomanagern, Verbrauchern, Lebensmittel- und Futtermittelunternehmen, Wissenschaftlern und anderen interessierten Kreisen einschließlich der Erläuterung und der Grundlage für Risikomanagemententscheidung” im Rahmen der Risikobewertung verstanden.