| Gemeine Schermaus – Arvicola terrestis |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Die Gemeine Schermaus gehört zu den Wühlmäusen. Sie wird oft fälschlicherweise als Wasserratte bezeichnet, da sie ein ausgezeichneter Schwimmer (200m weit) und Taucher (bis circa 1,5m Tiefe) ist.
Das Fell der Gemeinen Schermaus ist graubraun bis schwarz gefärbt, häufig mit rötlichem Schimmer. Sie misst etwa 12 bis 23cm. Ihr Schwanz ist im Verhältnis zum Körper relativ kurz (in etwa halbe Körperlänge). Schermäuse wiegen zwischen 80 und 320g.
Schermäuse zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus.
Fortpflanzung
Die Fortpflanzungszeit der Gemeinen Schermaus erstreckt sich etwa von Mitte März bis Mitte Oktober. In dieser Zeitspanne können es die Schermäuse auf bis zu 5 Würfe bringen.
Befall
Die Gemeine Schermaus lebt sowohl in Gewässernähe als auch im Garten oder Obstplantagen. Sie legt dort ausgedehnte, unterirdische Gangsysteme an, die meist in einer Tiefe von 5cm verlaufen. Nur in Ausnahmefällen gräbt die Gemeine Schermaus weiter runter und erreicht dabei Tiefen von bis zu 1m.
Schadwirkung
Als Pflanzenfresser kann die Gemeine Schermaus in Gärtnereien, Obstplantagen oder im heimischen Garten große Schäden durch das Abfressen von Wurzeln und Pflanzen verursachen. Schäden treten besonders oft an Erdbeeren, Getreide, Mais, Salat, Kartoffeln oder Zuckerrüben auf. Auch in Forstkulturen richtet die Gemeine Schermaus große Schäden an, indem sie massiv die Wurzeln von Bäumen befrisst, die in der Folge absterben.
Neben den genannten Schäden geht von der Gemeinen Schermaus auch ein gesundheitliches Risiko aus. Sie kann Überträger für gefährliche Infektionskrankheiten wie die Hasenpest (Tularämie) sein, was eine Gefahr für Haustiere und den Menschen darstellt. |
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