Feldmaus – Microtus arvalis Schädlinge

Kennzeichen und Allgemeines

Die Feldmaus ist eine Wühlmaus (Arvicolinae), die einen gedrungenen Körperbau aufweist. Sie hat kurze Ohren und einen kurzen Schwanz. Ihr Körper misst etwa 9 bis 12cm. Ihr Schwanz ist 2,5 bis 3,8cm lang. Die Feldmaus bringt in der Regel um die 18 bis 40g (in Ausnahmefällen bis 51g) auf die Waage. Ihr Fell ist an der Oberseite gelblich grau gefärbt, wobei es Abweichungen je nach Verbreitungsgebiet gibt. Im Westen ist sie mehr bräunlich, im Osten mehr gräulich gefärbt. Ihre Unterseite ist weißlich gefärbt, manchmal mit einem rostgelben Überhauch.

Die Erdmaus (Microtus agrestis) sieht der Feldmaus optisch sehr ähnlich. Ihr Fell ist allerdings dunkler und struppiger. Zudem bevorzugt die Erdmaus weniger trockene, kühlere Böden.

Fortpflanzung

Die Feldmaus legt ihr Nest etwa einen halben Meter tief in der Erde an. Zum Auspolstern verwendet sie Halme. In einem Jahr gibt es mehrere Würfe, die in der Regel aus vier bis sechs Jungen bestehen. Bei optimalen Bedingungen (hohes Nahrungsangebot, günstige Witterungen) können auch Würfe mit bis zu 13 Jungmäusen vorkommen. Wie bei der Hausmaus bildet auch die Feldmaus Nestgemeinschaften mit mehreren Weibchen des Familienverbandes.

Durchschnittlich beläuft sich die Tragezeit der Feldmaus auf 21 Tage. Neugeborene Feldmäuse wiegen um die 1,4g. Sie sind zunächst blind. Nach 11 Tagen werden die Augen geöffnet. Das Weibchen säugt die Jungmäuse etwa für einen Zeitraum von 17 bis 19 Tagen.

Die jungen Weibchen erreichen bereits während der Säugezeit mit einem Alter von 12 bis 14 Tagen die Geschlechtsreife und werden oft auch sofort begattet. Deshalb kann ein junges Feldmausweibchen schon im Alter von nur 33 Tagen selber Junge werfen. Auch die Feldmausmutter wird meist sofort nach dem Werfen der Jungen erneut begattet, was zur Folge hat, dass sie sobald sie mit dem Säugen eines Wurfes fertig ist, sofort wieder neue Jungmäuse wirft.

Befall

Das Vorhandensein sowohl der Feldmaus als auch der Erdmaus wird durch typische Wühlmaus-Straßen erkennbar. Dabei handelt es sich um ausgetretene Wechsel zwischen den Wohnlöchern.

Schadwirkung

Die Feldmaus ernährt sich von ober- und unterirdischen Pflanzenteilen. Wenn die betroffenen Pflanzen nicht vollständig abgefressen werden, gehen sie meist trotzdem zugrunde.

Daneben kann es auch zu einem (kurzzeitigen) Eindringen der Feldmaus in die Wohnung kommen, was mit der üblichen Schadwirkung der Schadnager einhergeht.

Insekten
Ameisen
Pharaoameise
Rossameise
Fliegen
Schwarzgraue Wegameise
Fleischfliege
Große Stubenfliege
Kleine Stubenfliege
Schmeißfliege
Taufliege
Flöhe
Gemeine Bettwanze
Heimchen
Hummeln
Käfer
Amerikanischer Reismehlkäfer
Asiatischer Marienkäfer
Berlinkäfer
Brotkäfer
Gemeiner Speckkäfer
Getreideplattkäfer
Kabinettkäfer
Khaprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Mehlkäfer
Messingkäfer
Pelzkäfer
Reiskäfer
Rotbrauner Reismehlkäfer
Tabakkäfer
Kellerassel
Motten
Dörrobstmotte
Eichen-Prozessionsspinner
Kakaomotte
Kleidermotte
Kornmotte
Mehlmotte
Pelzmotte
Schaben
Amerikanische Schabe
Braunbandschabe
Deutsche Schabe
Orientalische Schabe
Waldschabe
Silberfischchen
Staubläuse
Wespen
Deutsche Wespe
Hornisse
Zecken
Holzbock
Hundezecke
Taubenzecke
Marder
Steinmarder
Maulwurf
Schadnager
Mäuse
Hausmaus
Ratten
Hausratte
Wanderratte
Wühlmäuse
Feldmaus
Gemeine Schermaus
Spitzmaus
Tauben
Haustaube
Ringeltaube
Türkentaube