Ratten Schädlinge

Die Rattenbekämpfung macht einen großen Teil unserer Arbeit als Schädlingsbekämpfer aus. Ratten sind nicht zu unterschätzende Krankheitsüberträger, die deshalb auf gar keinen Fall im Umfeld des Menschen geduldet werden dürfen.

Im Gegensatz zu den Mäusen, die von einigen Menschen durchaus als niedlich und nett angesehen werden, stand man den Ratten schon immer negativ gegenüber. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass wir das Wort Maus als liebevolles Kosewort einsetzen, während wir die Bezeichnung Ratte als Schimpfwort für gemeine und hinterhältige Zeitgenossen verwenden.

Ratten sind sehr intelligente Kreaturen, die über ein beeindruckendes Überlebenssystem verfügen, was sie zu bemächtigen scheint, beinahe jede Situation zu überstehen. Man geht davon aus, dass die Ratten selbst eine atomare Katastrophe überdauern könnten.

Die Ratten gehören zu den sozialen Tieren. Sie leben im Familienverbund (Rudel), wobei eine strikte Hierarchie herrscht. Anführer des Rattenrudels ist das älteste Männchen (Alpha-Tier). Junge und schwächere Männchen werden als Beta-Tiere bezeichnet. Die Weibchen bilden die Gruppe der Gamma-Tiere.

Prinzipiell gibt es zwei Arten von Ratten, die in Deutschland vorkommen und aktiv bekämpft werden. Die weit verbreitete Wanderratte und die selten gewordene Hausratte. Beide Ratten-Arten stellen wir Ihnen in unserem Schädlingslexikon vor.

Neben der Hausratte und der Wanderratte, ist gelegentlich auch von der Bisamratte oder Wasserratte die Rede. Mit dem Ausdruck Wasserratte ist häufig die Gemeine Schermaus (Arvicola terrestris) gemeint, die jedoch keinesfalls zu den Ratten sondern zu den Wühlmäusen gehört und an anderer Stelle im Schädlingslexikon behandelt wird.

Auch die Bisamratte (Ondatra zibethicus) zählt zu den Wühlmäusen. Sie ist etwa so groß wie ein Kaninchen und braun gefärbt. Ihr Lebensraum sind Teiche und Seen mit üppiger Wasserpflanzenvegetation, Kanäle und langsam fließende Flüsse. Sie ernähren sich überwiegend vegetarisch von Schilf, Rohrkolben, Binsen, See- und Teichrosen sowie Obst. Gelegentlich nehmen sie auch Schnecken oder Muscheln zu sich. Die Bisamratte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa als Pelztier und Jagdwild angesiedelt. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Da die Tiere dazu neigen, im Frühjahr und Herbst ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen, haben sie sich schnell in ganz Europa verbreitet.

Ratten in der Detailvorstellung:

Insekten
Ameisen
Pharaoameise
Rossameise
Fliegen
Schwarzgraue Wegameise
Fleischfliege
Große Stubenfliege
Kleine Stubenfliege
Schmeißfliege
Taufliege
Flöhe
Gemeine Bettwanze
Heimchen
Hummeln
Käfer
Amerikanischer Reismehlkäfer
Asiatischer Marienkäfer
Berlinkäfer
Brotkäfer
Gemeiner Speckkäfer
Getreideplattkäfer
Kabinettkäfer
Khaprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Mehlkäfer
Messingkäfer
Pelzkäfer
Reiskäfer
Rotbrauner Reismehlkäfer
Tabakkäfer
Kellerassel
Motten
Dörrobstmotte
Eichen-Prozessionsspinner
Kakaomotte
Kleidermotte
Kornmotte
Mehlmotte
Pelzmotte
Schaben
Amerikanische Schabe
Braunbandschabe
Deutsche Schabe
Orientalische Schabe
Waldschabe
Silberfischchen
Staubläuse
Wespen
Deutsche Wespe
Hornisse
Zecken
Holzbock
Hundezecke
Taubenzecke
Marder
Steinmarder
Maulwurf
Schadnager
Mäuse
Hausmaus
Ratten
Hausratte
Wanderratte
Wühlmäuse
Feldmaus
Gemeine Schermaus
Spitzmaus
Tauben
Haustaube
Ringeltaube
Türkentaube