Maulwurf – Talpa europaea Schädlinge

Kennzeichen und Allgemeines

Maulwurf - lästig im GartenDer Körper des Maulwurfs ist etwa 13 bis 15cm lang, walzenförmig und mit einer samtschwarzen Färbung versehen. Er wiegt circa 65 bis 120g. Der Maulwurf verfügt über große, breite Grabhände und einen kleinen, unbehaarten Schwanz. Seine kleinen Augen und kleinen Ohrmuscheln liegen verborgen im Fell.

Der Name Maulwurf bedeutet „Erdwerfer“ und ist vom althochdeutschen molta für Erde abgeleitet.

Der Maulwurf ist ein Einzelgänger,Maulwurf
der unterirdisch lebt und mit den Spitzmäusen verwandt ist. Wie die Spitzmaus ist auch der Maulwurf ein Insektenfresser mit einem hohen Nahrungsbedarf. Zu seiner Hauptbeute gehören Regenwürmer, Maulwurfsgrillen, Schnecken, Engerlinge, Puppen und unterirdisch lebende Raupen. Täglich nimmt er etwa die Hälfte seines Körpergewichtes an Nahrung zu sich. Er legt in seinem Gangsystem Vorratskammern an, wo er Regenwürmer aufbewahrt, die er durch einen Biss gelähmt hat. Von diesen Vorräten ernährt sich der Maulwurf vor allem im Winter, da er keinen Winterschlaf hält.

Manchmal sind piepsende oder zwitschernde Lautäußerungen von ihm zu vernehmen.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit der Maulwürfe ist zwischen April und Juni, wobei es bei der Suche nach einem Weibchen häufiger zu heftigen Kämpfen zwischen den Männchen kommt. Das Maulwurf-Weibchen legt tief unter der Erde eine Nestkammer an, wo es drei bis vier Junge zur Welt bringt. Die Jungen sind zunächst hell gefärbt, nackt und blind. Nach drei Wochen können die Jungen sehen. Sie werden etwa vier Wochen vom Weibchen gesäugt.

In der Regel wirft das Maulwurf-Weibchen zweimal in der Paarungszeit.

Befall

Das sich ein Maulwurf im Garten angesiedelt hat, ist unschwer an den so genannten Maulwurfshügeln zu erkennen. Dabei handelt es sich um Anhäufungen lockerer Erde, die er beim Anlegen seiner Jagdgänge ans Tageslicht befördert.

Schadwirkung

Durch die Grabtätigkeit des Maulwurfs werden Rasenflächen „zerstört“ beziehungsweise verunstaltet. Außerdem werden durch das Graben auch Pflanzenwurzeln gelockert oder zerstört.

Insekten
Ameisen
Pharaoameise
Rossameise
Fliegen
Schwarzgraue Wegameise
Fleischfliege
Große Stubenfliege
Kleine Stubenfliege
Schmeißfliege
Taufliege
Flöhe
Gemeine Bettwanze
Heimchen
Hummeln
Käfer
Amerikanischer Reismehlkäfer
Asiatischer Marienkäfer
Berlinkäfer
Brotkäfer
Gemeiner Speckkäfer
Getreideplattkäfer
Kabinettkäfer
Khaprakäfer
Kornkäfer
Kräuterdieb
Kugelkäfer
Mehlkäfer
Messingkäfer
Pelzkäfer
Reiskäfer
Rotbrauner Reismehlkäfer
Tabakkäfer
Kellerassel
Motten
Dörrobstmotte
Eichen-Prozessionsspinner
Kakaomotte
Kleidermotte
Kornmotte
Mehlmotte
Pelzmotte
Schaben
Amerikanische Schabe
Braunbandschabe
Deutsche Schabe
Orientalische Schabe
Waldschabe
Silberfischchen
Staubläuse
Wespen
Deutsche Wespe
Hornisse
Zecken
Holzbock
Hundezecke
Taubenzecke
Marder
Steinmarder
Maulwurf
Schadnager
Mäuse
Hausmaus
Ratten
Hausratte
Wanderratte
Wühlmäuse
Feldmaus
Gemeine Schermaus
Spitzmaus
Tauben
Haustaube
Ringeltaube
Türkentaube