| Zecken |
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Schädlinge |
In der Zoologie bilden die Zecken eine Überfamilie der Milben, die wiederum zu den Spinnentieren gehören. Weltweit sind ca. 850 verschiedene Arten von Zecken bekannt, die in zwei Familien aufgeteilt werden. So unterscheidet man zwischen Schildzecken und Lederzecken.
Wenn volkstümlich von einer Zecke die Rede ist, ist meistens der Holzbock (Ixodes ricinus) gemeint. Der Holzbock ist ein typischer Vertreter der Schildzecken. Die Taubenzecke (Argas reflexus) hingegen, die in der Schädlings- bekämpfung von größerer Bedeutung ist,  gehört der Gruppe der Lederzecken an. Schildzecken und Lederzecken sind eng miteinander verwandt, zeichnen sich allerdings durch erhebliche Unterschiede aus.
Der Holzbock bzw. die „volkstümliche“ Zecke ist dafür bekannt, dass sie zwei gefährliche Infektionskrankheiten überträgt. Dabei handelt es sich um die Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) und die Lyme-Borreliose. Die Zecke spielt dementsprechend eine Rolle als Vektor (Krankheitsüberträger). Gleichzeitig ist sie jedoch auch ein ernst zu nehmender Ektoparasit, da durch den Zeckenbiss bzw. durch die lokale Wirkung des Speichelsekrets der Zecke unter anderem Ödeme, Entzündungen und Papelbildungen auftreten können.
Zecken – Arten:
Holzbock – Ixodes ricinus Hundezecke – Rhipicephalus sanguineus Schafzecke – Dermacentor marginatus Taubenzecke – Argas reflexus
Zecken in der Detailvorstellung: |
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