| Staubläuse – Ordnung Psocoptera |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Die Bezeichnungen Staubläuse, Holzläuse und Bücherläuse werden für verschiedene kleine, feine Insekten aus unterschiedlichen Gattungen und Arten verwendet. Die meisten Staubläuse werden bis zu 2mm lang. Einzelne Arten erreichen auch eine Länge von bis zu 2,5mm. Der Körper ist oval oder sackförmig und weist lange Beine und Fühler auf. Es gibt Staubläuse mit und ohne Flügel.
Die Bücherlaus wird zu den Staubläusen gezählt. Der Bücherskorpion gehört allerdings nicht zu den Staubläusen.
Fortpflanzung
In Gebäuden vermehren sich die Staubläuse ganzjährig. Im Laufe ihres Lebens legt eine weibliche Staublaus etwa 100 bis 110 Eier ab. Die vollständige Entwicklung kann bei optimalen Bedingungen (30°C, 85% relative Luftfeuchte) in einem Zeitraum von nur 9 Tagen stattfinden.
Die Lebenserwartung der Staubläuse liegt bei circa 10 bis 12 Wochen.
Befall
Staubläuse treten an diversen Vorratswaren wie Grieß, Mehl, oder Haferflocken auf. Daneben sind sie an Tapeten, in Teppichen, in alten Büchern, zwischen alten Papieren, in Polstermaterialien, in botanischen Sammlungen oder zoologischen Sammlungen zu finden.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit von mehr als 70 Prozent ist für die Staublaus notwendig. Die kleinen Tierchen ernähren sich überwiegend von Schimmelpilzen. Aus diesem Grund findet sich in feuchten Wohnungen und Neubauten häufiger ein Massenbefall mit Staubläusen.
Schadwirkung
Durch Staubläuse kann es zur Beschädigung von wertvollen Büchern und Fotos kommen. Zudem werden Materialien und Vorräte verschmutzt. Ein Massenbefall kann Ekelgefühle hervorrufen und für betroffenen Menschen psychisch belastend sein. Zusätzlich haben neuere Untersuchungen ergeben, dass Staubläuse ebenso wie Hausstaubmilben – jedoch in geringerem Ausmaß - an der Entstehung von Atemwegallergien beteiligt sind. |
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