| Pelzmotte - Tinea pellionella |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Die Pelzmotte wird bis zu 6mm groß. Die Flügelspannweite der männlichen Pelzmotte liegt bei 9 bis 13mm. Die Weibchen sind meist etwas größer, ihre Flügelspannweite liegt bei 11 bis 17mm. Die Vorderflügel der Pelzmotte sind dunkel-sandfarben bis lehmgelb gefärbt und mit drei dunklen Punkten gezeichnet (können auch wie zwei erscheinen, manchmal ist auch nur einer vorhanden). Ihre hinteren Flügel sind kleiner und schillernd hellgrau bis gelb gefärbt. Am hinteren Rand beider Flügelpaare ist eine Vielzahl von Fransen angeordnet.
Die Larve beziehungsweise Raupe der Pelzmotte erreicht eine Länge von bis zu 10mm.
Pelzmotten sind eng mit der Kleidermotte verwandt, welche wesentlich häufiger vorkommt.
In der Schädlingsbekämpfung wird die Pelzmotte sowohl den Materialschädlingen als auch den Vorratsschädlingen zugerechnet.
Fortpflanzung
Die Raupen der Pelzmotte fertigen aus ihrem Spinndrüsensekret eine schützende Röhre an, die meist dieselbe Farbe aufweist, wie die befallene Textilie. Im Gegensatz zu den Raupen der Kleidermotte, die ebenfalls eine derartige Röhre produzieren, fixiert die Raupe der Pelzmotte ihre Röhre nicht am Nährsubstrat. Die Raupen tragen die Röhre mit sich herum, wobei lediglich Kopf und Beine herausragen.
In der Regel nimmt die vollständige Entwicklung der Pelzmotte vom Ei bis zur erwachsenen Motte etwa 6 bis 8 Wochen in Anspruch. Sind die äußeren Umstände ungünstig (niedrige Temperaturen, nährstoffarme Nahrung) kann sich der Zeitraum auch 10 bis 18 Monaten belaufen. Meist bringt es die Pelzmotte hierzulande auf zwei Generationen pro Jahr.
Befall
In erster Linie werden Wollprodukte, Felle, Pelze, Säugetierpräparate, Vogelpräparate, Fischmehl oder Milchpulver befallen. Daneben ist es auch schon vorgekommen, dass sich Pelzmotten in pflanzlichen Stoffen wie Tabak, Hanf oder Gewürzen angesiedelt haben.
Schadwirkung
Die Raupen der Pelzmotte zerstören durch Lochfraß die befallenen Stoffe. |
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