| Motten |
|
Schädlinge |
Die Motten zählen zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera), welche sich in zwei Unterordnungen gliedert: Urtümliche Kleinschmetterlinge (Homoneura) und Höhere Schmetterlinge (Heteroneura). Zur Ordnung der Schmetterlinge gehören circa 150.000 Arten, die sich auf 60 Familien verteilen. Die meisten Motten, die zu den Schädlingen gerechnet werden, sind der Familie der Echten Motten (Tineidae – Unterordnung der Höheren Schmetterlinge) zugehörig.
Motten sind verhältnismäßig klein und weisen in Abhängigkeit zur jeweiligen Art eine Flügelspannweite von 20 bis 30mm auf. Ihre Flügel sind - charakteristisch für Schmetterlinge - mit Schuppen besetzt. Wenn sie mit der menschlichen Haut in Berührung kommen, lassen sie eine feine Staubschicht zurück. Der Mottenkopf ist mit kleinen festen Haaren besetzt, besitzt häufig Ocellen (Punktaugen) und hat einen oft kurzen Saugrüssel. Im Gegensatz zu den „richtigen“ Schmetterlingen, die sich gegenseitig in Mustern und Farbenpracht zu überbieten scheinen, sind Motten eher unauffällig gefärbt, unterscheiden sich nur minimal voneinander und sind deshalb schwer zu unterscheiden.
Prinzipiell gelten Motten als klassische Vorratsschädlinge. Sie nutzen Vorratsgüter als Nahrung und meist das dazugehörige Lager als Lebensraum. Die Kleidermotte bildet hierbei eine Ausnahme, da sie zu den Materialschädlingen gehört.
Da Motten, wie viele andere Insekten auch, zu den wechselwarmen Tieren gehören, stehen ihre gesamten Lebensprozesse (Entwicklung, Aktivität, Lebensdauer, Anzahl der Nachkommen) in Abhängigkeit zur Außentemperatur. Zusätzlich spielt die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle.
Die Mottenbekämpfung ist ein Teil unserer Arbeit als Schädlingsbekämpfer. Die wichtigsten Mottenarten und ihre Schadwirkung stellen wir Ihnen in unserem Schädlingslexikon detailliert vor.
Motten in der Detailvorstellung:
|
|
|