| Getreideplattkäfer - Oryzaephilus surinamensis |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Der Körper des Getreideplattkäfers hat eine Länge von 2,2 bis 3,25mm. Er ist lang gestreckt und weist eine bräunliche Färbung auf. Taillenförmige Einschnitte trennen jeweils Kopf, Brustsegment und Hinterleib voneinander.
Die Larven des Getreideplattkäfers sind bis zu 4mm lang. Sie haben einen dunkel gefärbten Kopf und Hinterleibsglieder, die dunkle Rückenplatten mit mittigen Aufhellungen aufweisen.
Fortpflanzung
Bei ausreichender Wärme und Feuchtigkeit der Lebensmittel legt das Weibchen des Getreideplattkäfers bis zu 485 Eier ab. Die Gesamtentwicklung nimmt etwa ein bis zwei Monate in Anspruch.
Insgesamt leben die Getreideplattkäfer etwa sechs bis neun Monate.
Befall
Getreideplattkäfer gehören zu den typischen Vorratsschädlingen, die sich vornehmend an Getreide und Mehl „vergehen“. Daneben greifen Getreideplattkäfer auch auf Getreideprodukte, Backobst, Nüsse, Rosinen, Samen und andere kohlenhydratreiche Nahrungsmittel zurück. Sowohl Larven als auch ausgewachsene Getreideplattkäfer fressen an den angesprochenen Lebensmitteln. Ganze Getreidekörner werden lediglich nach vorangegangener Beschädigung angefressen.
Schadwirkung
Die Lebensmittel mit denen Getreideplattkäfer und seine Larven in Kontakt gekommen sind, sind durch Verunreinigungen und Ausscheidungen unbrauchbar. Getreide wird feuchtklumpig und es kommt zu einem Verlust der Backfähigkeit. Zudem kann ein feucht-muffiger Geruch auftreten. Eine Krankheitsübertragung durch den Getreideplattkäfer ist nicht bekannt. |
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