Innerhalb der Insekten bilden die Käfer die größte Ordnung. Mehr als 350.000 Arten von Käfer werden weltweit unterschieden und in rund 20 Überfamilien und 166 Familien unterteilt. Bei uns in Mitteleuropa sind circa 8000 Käfer-Arten beheimatet, von denen einige in der Schädlingsbekämpfung von Bedeutung sind. Allerdings begegnen uns auch Käfer aus anderen Teilen der Erde, die in Deutschland eingeschleppt wurden und nun als Schädlinge bekämpft werden müssen. Wir haben es überwiegend mit Käfern folgender Familien zu tun: Rüsselkäfer, Schwarzkäfer, Nagekäfer, Plattkäfer, Diebskäfer und Speckkäfer.
Allen Käfern gemein ist der grundsätzliche Körperbau. Wie andere Insekten auch, bestehen Käfer aus drei Teilen. Diese werden allerdings nicht von Kopf, Brust und Hinterleib gebildet, sondern setzen sich aus Kopf, Prothorax (nur Halsschild von oben erkennbar) und Hinterleib, der die übrigen Teile der Brust einschließt, zusammen. Der Hinterleib der Käfer ist von den Deckflügeln (Chitin) bedeckt. Die Körperform der Käfer fällt sehr variabel aus, da sie vom jeweiligen Lebensraum der Käfer abhängig ist. So gibt es kurze, gedrungene Arten aber auch auffällig lange und schlanke Arten, sehr flache Käfer oder aber auch sehr kugelig runde Käfer.
Unter den Käfern gibt es nicht nur Schädlinge, sondern auch sehr wertvolle Nützlinge. Zu den bekanntesten dieser Art zählt der Marienkäfer, der in der biologischen Schädlingsbekämpfung gegen Blattläuse eingesetzt wird.
Die Schaben gehören übrigens nicht zu den Käfern, auch wenn sie optisch fast so aussehen.
Käfer in der Detailvorstellung:
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