| Kleine Stubenfliege – Fannia canicularis |
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Schädlinge |
Kennzeichen und Allgemeines
Die Kleine Stubenfliege wird auch als Hundstagsfliege bezeichnet. Sie ist aufgrund ihres Verhaltens meistens sehr gut zu erkennen: Die Kleine Stubenfliege fliegt in der Regel hektisch umher, dabei scheint sie kein festes Ziel zu haben, fliegt mal in Kreisen, mal in Zick-Zack-Linien quer durch die Räume. Wenn sie sich niederlässt, zeigt sie kurze und hastige Laufbewegungen.
Kleine Stubenfliegen werden 4 bis 6mm groß. Sie sind am vorderen Brustabschnitt braungrau gefärbt, wobei dieser Bereich von drei schwarzen Längsstreifen durchzogen wird. Ihr Hinterleib ist am Ende dunkelbraun und an der Basis durchscheinend gelb.
Die Larven (Maden) der Kleinen Stubenfliege sind hellbraun, bis zu 6mm lang, beinlos und mit fadenförmigen Körperanhängen ausgestattet.
In erster Linie sucht sich die Kleine Stubenfliege im Freien ihre Nahrung an verwesenden Stoffen und Fäkalien.
Fortpflanzung
Insgesamt bringt es ein Weibchen der Kleinen Stubenfliege auf bis zu 2.000 Eier. In Abhängigkeit zur Temperatur vollzieht sich die vollständige Entwicklung in einem Zeitraum zwischen 24 und 30 Tagen.
Die Lebenserwartung der Kleinen Stubenfliege liegt bei 2 bis 3 Wochen.
Befall
Ein Massenbefall mit der Kleinen Stubenfliege kann im Prinzip nur bei ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten auftreten. Dazu prädestiniert sind beispielsweise Bereiche in der Nähe von Mülldeponien oder Hühnerfarmen. Daneben kann eine Belästigung durch die Kleine Stubenfliege auch in Betrieben der Lebensmittelverarbeitung auftreten, wenn ein hohes Müllvorkommen da ist oder in Unternehmen der Gastronomie.
Daneben sind Orte, die zur Lebensmittellagerung eingesetzt werden, besonders gefährdet. Wenn die Kleine Stubenfliege hier Zugang erlangt und eiweißhaltige Vorräte vorfindet, kann es zu einem schädlichen Madenbefall kommen.
Schadwirkung
Wenn die Kleine Stubenfliege Lebensmittel beläuft, kann es zur Übertragung von pathogenen Keimen kommen, die die Fliege durch den Kontakt mit verwesenden Substanzen und/oder Fäkalien aufgenommen hat. Prinzipiell geht demnach ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gesundheit des Menschen mit dem Auftreten der Kleinen Stubenfliege einher. |
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