| Fliegen |
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Schädlinge |
Schon seit dem Altertum gehören die Fliegen zu den ständigen Begleitern der Menschen, wobei den Fliegen in den unterschiedlichen Kulturen verschiedene Bedeutungen zuteil wurden: In Ägypten wurden sie nach jedem Nilhochwasser zur regelrechten Plage und deshalb als übler Schädling verfolgt. Während ihnen vom römischen Konsul Mucianus heilende Wirkung zugesprochen wurde. In der altpersischen Religion wurden die Fliegen sogar als Todesbringer angesehen. In Deutschland hingegen gibt es den alten Brauch die so genannte Winterfliege zu schonen und zu füttern.
Auch die Bekämpfung von Fliegen hat eine lange Tradition. Das einfachste Mittel dazu ist die Fliegenklatsche, die natürlich in der professionellen Schädlingsbekämpfung keine Rolle spielt.
Die Fliegen zählen wie die Mücken zur Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Bisher sind insgesamt mehr als 100 Familien mit mehr als 60.000 Fliegenarten bekannt. Fliegen zeichnen sich durch ein Flügelpaar und kräftig entwickelte Beine aus. Die Beine der Fliegen sind mit Krallen beziehungsweise so genannten Haftlappen versehen, die es den Fliegen möglich machen, sogar an sehr glatten Flächen wie Fliesen oder Fensterscheiben hoch zu krabbeln. Die meisten Fliegenarten weisen nur relativ kurze Fühler auf. Die Augen hingegen erscheinen überproportional groß. Zudem besitzen Fliegen einen kleinen Rüssel, den sie in Abhängigkeit der jeweiligen Fliegenart saugend oder tupfend zur Nahrungsaufnahme einsetzen.
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